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Leiterwochenende mit Spiel Spaß und Spannung

 

Das jährliche Leiterwochenende der Stammes Lubentius fand diesmal in der Jugendherberge in Cochem statt.

Spiel, Spaß und Spannung wurde in der Einladung versprochen und auch gehalten.

Der Freitagabend stand ganz im entspannten Ankommen mit der Möglichkeit alte und neue Brettspiele auszuprobieren. Mit einer gemeinsamen Besichtigung einer alten Senfmühle startete der Samstag. Hier konnte man einiges lehrreiches über die nicht industriell hergestellten Senfe erfahren und anschließend testen, ob man nun eher zu einem fruchtigen Brotaufstrich, oder zu dem kräuterbehandeltem Senf oder zu dem mit Chili angehauchter Note sich hingezogen fühlte. Im Anschluss daran teilte sich die Leiterrunde in Interessensgruppen auf. Während die einen die Reichsburg besuchten, schauten sich die anderen das Treiben auf dem Ostermarkt an.

Die Zeit ließ es am Samstagnachmittag sogar zu, dass einige das nahegelegene Schwimmbad besuchen konnten. Am Samstagabend wurden von 4 Kleingruppen kleine Spiele vorbereitet und heraus kam eine muntere Mischung aus traditionellen Geburtstagsspielen (Schokolade mit Handschuhe und Besteck essen, Lieder gurgeln), bewegungsfreudigen Spielen (Hallenbasketball) und Reaktionsspielen, die auch als warming up in Gruppenstunden eingesetzt werden können. Zur Belohnung erhielt jeder Leiter ein Überraschungsei, was gleich den natürlichen Spiel- und Basteldrang weckte.

Der letzte Tag endete mit einem kleinen interaktiven Wortgottesdienst, wo die hoffnungsvolle Aussage „Vielleicht, wird…“ mit Inhalten gefüllt wurde.

Ein Dank gilt dem Vorstand für die organisatorische und teilweise inhaltliche Gestaltung des Wochenendes.

 

Leiterwochenende 2009 in Herbstein -


Neulinge und alte Hasen erleben Team

 

 

 

 

Ein ganzes Wochenende verbrachten die Leiter und erwachsene Mitarbeiter in Herbstein im Kreis Vogelsberg um zum Thema „Ein Stamm- ein Team“ zu arbeiten.

 

Der Einstieg am Freitag nahm alle 15 Teilnehmer auf eine Zeitreise mit, in der ein Rückblick auf die Ereignisse im Stamm des letzten Jahres gegeben wurde. Hauptthema war hierbei die Suche nach Neuleitern und einem neuen Vorstand.

 

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen von „Ich bin ich“. Auf einem langen Holzbalken mussten sich in einer ersten Arbeitseinheit alle zu einer bestimmten Fragestellung positionieren. Die Dauer der Mitgliedschaft in der DPSG war beispielsweise eine Frage, die es zu beantworten galt, ohne dass der Boden von allen berührt wurde. Im zweiten Schritt gab es an verschiedenen Stationen Denkanstöße mit passenden Symbolen, die die Gruppe veranlassen sollten, über die persönlichen Erfahrungen des letzten Jahres nachzudenken. Es folgten Einzel- und Gruppenarbeit, die das ganze intensivierten.

 

Der erste Höhepunkt des Wochenendes bestand am Samstagnachmittag in der Bewältigung eines Niedrigseilgartens. Wichtige Erfahrungen wie „keiner wird alleine gelassen“ „jeder hilft dem anderen“ und „nur gemeinsam schaffen wir das“ wurden erfahrbar.

 

Im direkten Anschluss ging es zum zweiten Highlight, dem „Leitersprung“. Die Aufgabe war, eine freistehende 7,50m hohe Leiter zu erklimmen. Diese war lediglich durch Seile befestigt, die die Leiterrunde selbst auf Spannung halten mussten. Ausgerüstet mit Klettersicherungsgurten konnte jeder so viele Sprossen ersteigen wie er sich selbst traute. Jeder entschied nach seiner körperlichen Verfassung, ob er wenige Stufen betrat oder ob er bis ganz nach oben kletterte und sich evtl. auch noch auf das oberste Podest stellen wollte. Ob Gruppenleiter, Neuling oder jahreslange DPSG Mitglieder- jeder genoss das Gefühl, von den anderen gesichert zu sein, als er von der Leiter in die Sicherung hinein sprang. Grenzerfahrungen und sich auf andere verlassen zu müssen und zu können waren die Schlagworte des Nachmittags. Abgerundet wurde der Tag mit einem Leiterversprechen am Lagerfeuer. 3 Neuleiter wurden offiziell in die Leiterrunde aufgenommen und werden künftig den Stamm und die Gruppenarbeit mit ihren Ideen unterstützen.

 

Bevor sich sonntags wieder alle auf die Heimreise machten, gab es noch einen selbst gestalteten Gottesdienst und eine Reflexion, in der sich alle einig waren: „Die Leiterrunde ist ein gutes Team, in dem es möglich ist, sich fallen lassen zu können!“

 

Zum Abschluss gilt ein besonderer Dank dem neuen Vorstand, der liebevoll das Wochenende vorbereitet und den Mut hatte, gleich zu Beginn seiner Amtszeit so ein sensibles Thema anzugehen. Mit Liebe zum Detail und dem Achten des Einzelnen war es nach dem Generationswechsel möglich, dass sich alle wohlfühlten und ein neues „WIR- Gefühl“ entstehen konnte. Der neugewonnene Zusammenhalt wird sich sicherlich auf das nächste große Projekt, die 72 Stunden Aktion positiv auswirken.Lächeln

 


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