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Der Rover unterwegs -Teil 2-
-written by Frank-Martin Schmidt-
Während wir beim Aufenthalt im Brexbachtal den Schwerpunkt auf die Ausarbeitung der gruppeninternen Kommunikation und Struktur legten, war die Reise in die Pfalz ein Erlebnis extremer körperlicher Natur. Beginnen wir nun aber chronologisch mit dem Rover-Wochenende:
Alles begann an einem schönen sonnigen Herbstwochenende. Wir starteten mit der für einen Rover spezifischen Pünktlichkeit von den Pforten der Santa Barbara Church in Richtung Brexbachtal. An Ort und Stelle begann dann eine Phase der intensiven Vorbereitung auf ein Wochenende, das so manche Erkenntnis mit sich bringen sollte. In den Abendstunden pflegten wir die alten Bräuche des Pfadfindertums mit klassisch-modifizierten Gesangsstücken und zukunftsweisenden Diskussionen.
Am zweiten Tag machten wir uns mit der einen Hälfte unserer Gruppe auf zum Kletterwald Sayn, wo wir ein paar abenteuerliche Stunden durchlebten. Währenddessen besuchte der zweite Teil unserer Gruppe ein bekanntes Fastfood-Restaurant und einen fast ebenso populären Textil-Dicounter. Dieses Wochenende brachte uns genau die Energie, welche wir für unser nächstes großes Jahresziel benötigten: Die Teilnahme am Ironscout 2011.
Der Ironscout ist die Bezeichnung für eine jährlich im Herbst stattfindende Pfadfinderveranstaltung für Rover, Leiter und freie Mitarbeiter der DPSG, BdP, VCP und PSG.
Betrachten wir aber zunächst einmal unsere Bilanz von dieser Veranstaltung. Laut Theorie sollte man in 22 Stunden 17 Stationen absolvieren, dabei möglichst viele Punkte erzielen und auch noch schnell sein. Wichtig: Es sollte eine Gruppenleistung abgebildet werden, bei der jedes Mitglied der Gruppe am Ende mehr oder weniger lebend ins Ziel kommt.
Unterm Strich kann man ganz ohne Untertreibung festhalten, dass wir in allen Bereichen versagt haben. Und ein Blick auf die Tabelle macht es nicht besser. Denn wir erreichten bei 106 Teilnehmern nur den 104. Platz mit 165 Punkten, wobei die beste Gruppe 1215 Punkte und die schlechteste 107 Punkte erzielt hat. Es sei auch noch gesagt, dass der 7. Platz mit 1053 Punkten an die "Thebaische Legion" ging, die damit genauso wenig gewonnen hatte wie wir. Wie Schade!
Diese nüchternen Fakten können wir aber nicht von einer extrem positiven Gesamtbilanz des Ironscouts abhalten. Auch wenn der Event jeden von uns an seine persönlichen Belastungsgrenzen geführt hat, bleiben doch viele schöne Erinnerungen - und die Erkenntnis: Nächstes Jahr laufen wir nicht mit sondern organisieren selbst eine Station voller Kreativität. Positiv bleiben uns in Erinnerung die witzigen Stationen oder einfach der Blick ins Gesicht der Anderen, der oft einfach nur ein Spiegel der Erschöpfung war.
So bleibt mir schlussendlich nur zu hoffen, dass Euch mein kleiner Rover-Jahresrückblick 2011 gefallen hat und Ihr einen groben Überblick zum Thema "Der Rover unterwegs" erhalten habt.
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