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...der Traum eines Pfadfindermuseums
Ja, wir hatten einen Traum und wir haben ihn auch gelebt.
Schon bei meinem ersten Internationalen Lager in Wiltz war ich von der Fülle und farbenfrohen Gestaltungen der Kluften und Halstücher aus aller Welt begeistert. Und so entstand sehr schnell die Idee einer Sammlung. Nachdem ich dann auch noch ein Pfadfindermuseum besucht hatte, war klar, dass möchte ich in Deutschland auch aufziehen.
Aber dann vergingen etliche Jahre und die Sammlung wuchs auf etliche Bananenkartons voller Pfadfinderutensilien an. Doch von einem Pfadfindermuseum waren wir noch Lichtjahre entfernt.
Bei unserem 25 jährigen Stammes-Jubiläum war es dann schon einmal eine Ausstellung im Gemeindehaus, die sehr gut besucht wurde. Und so kam der Gedanke zum Museum wieder in unserem Stamm hoch.
Nachdem noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt waren, konnten wir endlich am 01.04.2004 unser Museum in der Bahnhofstraße in Niederlahnstein eröffnen.
Die Familie Baum stellte uns ihre Geschäftsräume zur Verfügung und nach einem Umbau wurden diese mit insgesamt mehr als 1000 pfadfindertypischen Utensilien aller Art bestückt.
So fand man über 20 Kluften aus verschiedenen Ländern wie zum Beispiel Südafrika oder Neuseeland. Den Wölflingesgruppen gefielen immer wieder die bunten Halstücher von denen weit über 60 Stück die Räumlichkeiten zierten. Mehrere Hundert Aufnäher, sogenannte Badges, wurden nach Ländern sortiert gezeigt. Viele alte Dokumente, Bilder oder Bücher rundeten die Auswahl ab.
Um den Gang durch das Museum für Gruppen spannend zu halten, gab es ein Quiz und wir Gruppenleiter standen den Besuchen immer wieder mit Informationen zur Seite.
Nach zwei Jahren und über 1000 Besuchen mussten wir unser Museum wieder schließen, aber es hat viel Spaß gemacht und ich fand es eine tolle Erfahrung, die ich in meiner Woodbadgearbeit niedergeschrieben habe. Einige der Pfadfinderutensilien könnt ihr in der Bildergalerie noch sehen.
Gut Pfad TomTom |