Hol Dir die Klötzchen!

 

 

 

Das gesamtverbandliche Ausbildungskonzept der DPSG beinhaltet die international anerkannte Woodbadge-Ausbildung (WBK). Die Ausbildung gliedert sich in folgende Teile:

 

Einstiegsphase:

 

Einstieg Schritt 1

 

 

Ein Gespräch zwischen Stammesvorstand/Leiterrunde und den Neuleiterinnen bildet den Einstieg als Leiter in unserem Stamm. Hier werden vor allem die Motivation und die gegenseitigen erwartungen geklärt. Was erwartet der Stamm von einem Leiter und was erwartet der neue Leiter vom Stamm? Ziel ist es, dass der neue Leiter eine eigene Entscheidung treffen kann, ob er/sie die Verantwortung für eine Gruppe übernehmen möchte.

Einstieg Schritt 2

 

Hier geht es um die Gestaltung und Organisation von Gruppenstunden, sowie die Hintergründe dazu:

 

An mehreren Abendterminen wird auf so manches eingegangen, was im Laufe der nächsten Zeit wichtig werden könnte. dazu gehören u.a. Themen wie z.B. "Motivation und Begeisterung", Auswertung der Gruppenstunde", "Elternarbeit" und "Anspiele zu den Gruppenphasen".

 

 

Praxisphase:

 

Ausgestattet mit dem Grundwissen beginnt der neue Leiter in einem Leitungsteam mitzuarbeiten und wird in dieser Zeit von einem erfahrenen Gruppenleiter begleitet. Ziel ist es, den Leiter nicht alleine zu lassen und die Gruppenstunden gemeinsam vor- und nachzubereiten.

 

Modulausbildung:

 

Die Modulausbildung umfasst 3 Module, die wiederum in verschiedene Bausteine aufgeteilt sind. Die Module und Bausteine können von den Leitern in beliebiger Reihenfolge bundesweit absolviert werden und werden dem Leiter auch bundesweit bescheinigt.

 

Modul 1 - Leiter:
  • Baustein 1.a   Pfadfinderische Identität und persönlicher Stil
  • Baustein 1.b  Teamarbeit
  • Baustein 1.c  Spirituelle Kompetenzen
Modul 2 - Gruppe:
  • Baustein 2.a  Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen/Pädagogik der DPSG
  • Baustein 2.b  Mädchen und Jungen, geschlechtsbewusste Methodik
  • Baustein 2.c  Pfadfinderische Grundlagen: Pfadfinderische Methodik
Modul 3 - Sache:
  • Baustein 3.a  Pfadfinderische Grundlagen: Geschichte und Hintergründe
  • Baustein 3.b  Sofortmaßnahmen am Unfallort (Erste Hilfe)
  • Baustein 3.c  Haftung und Versicherung
  • Baustein 3.d  Planung und Durchführung von Maßnahmen
  • Baustein 3.e  Pfadfindertechniken
Die Bausteine 3.d und 3.e sind keine Pflichtbausteine und können bei Bedarf und Interesse besucht werden.

 

 

Woodbadgekurs:

 

Wer alle Module absolviert hat, kann anschließend am Woodbadgekurs (WBK) teilnehmen. Der WBK bietet den Teilnehmern eine Woche lang den Rahmen, selbst Erfahrungen in einer Gruppe zu sammeln, zu reflektieren und daraus viel über sich selbst als Person und in seiner Rolle als Leiter zu lernen. Nach dem WBK sollten die Teilnehmer ihre persönlichen Lernerfahrungen aus dem Kurs umsetzen. diese Lernerfahrungen sollen dann schriftlich dokumentiert werden und dienen als Grundlage für das Reflexionsgespräch mit den Kursteamern. Dieses findet in der Regel auf einem Nachbereitungswochenende statt. Dieses Gespräch ist für die Kursteamer Grundlage für ihren Ernennungsvorschlag an die Bundesleitung.

 

 

Woodbadge-Ernennung:

 

Es folgt die international anerkannte Woodbadge-Ernennung mit der Berechtigung zum Tragen der Woodbadge-Zeichen (rosa Halstuch, Knoten und Lederschnur mit zwei Holzklötzchen) durch den Bundesvorstand.

 

 

WBK`ler in unserem Stamm:

 

Aus unserem Stamm haben natürlich auch schon einige Leiter die WBK-Ausbildung absolviert:
Thomas Molter, Bettina Molter, Joachim(Joe) Grämer, Jessica Krätz, Patric Nagel und Ingo Müller
Die Modulausbildung abgeschlossen haben:
Marion Maxeiner, Robert Maxeiner und Anna Sauer
Weitere Gruppenleiter befinden sich in der Phase der Modulausbildung!
 


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