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Neubeginn:
1946 findet in Altenberg das erste Bundestreffen der DPSG nach dem Krieg statt. Es sind bereits 11 Diözesen vertreten.
Die Besatzungsmächte beobachten noch voll Misstrauen die Bildung von Parteien und Vereinen. Das Tragen von Abzeichen, Fahnen und Kluften war verboten.
In der amerikanischen Besatzungszone werden die Pfadfinder als eine der ersten Vereine ab 1946 lizensiert, ab 1948 auch in der britischen und französischen.
Ende der 50er Jahre überarbeitet die DPSG ihre Grundlagen.
An der Praxis ändert sich jedoch nicht viel.
1961 startet die DPSG ihre erste Jahresaktion "Flinke Hände, flinke Füße". Sie geht zugunsten des Ausbaues für die Freizeitstätte für Behinderte im Bundeszentrum der DPSG bei Westernohe.
1971 erfolgt die Neufassung der Ordnung des Verbandes: Nachdem die Basis bereits für vollendete Tatsachen gesorgt hatte, beschließt die Bundesversammlung, Mädchen als Mitglieder offiziell aufzunehmen. Heute werden nach Möglichkeit alle Ämter im Verband paritätisch im Sinne der Koedukation besetzt. Insbesondere in Vorstandsämtern sollen, ab Bezirksebene müssen, jeweils eine Frau und ein Mann vertreten sein.
1995 beschließt die 57. Bundesversammlung die Einführung der Kindermitbestimmung auf Stammesebene.
2005 beschließt die Bundesversammlung eine neue Verbandsordnung. Darin enthalten ist zum ersten Mal eine Beschreibung des Menschenbildes der DPSG. Auf Wunsch vieler Mitglieder wird auch ein modernes Pfadfindergesetz beschlossen. |
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