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Wer war eigentlich St. Georg?
St. Georg wurde im 3. Jahrhundert in Kappadokien/Byzanz (Landschaft in Zentralanatolien in der Türkei) geboren. Im Alter von 17 Jahren trat er als Reiter in das Heer ein und wurde bald durch seine Tapferkeit bekannt.
Einst kam er in eine Stadt die Silena hieß. Die Mitbewohner wurden von einem Drachen tyrannisiert, der die Luft mit seinem Feueratem verpestete. Besänftigt wurde das Untier dadurch, dass man ihm täglich zwei Schafe opferte. Nachdem alle Schafe verspeist waren, forderte der Drache Menschenopfer.
An dem Tag als St. Georg in diese Stadt kam, fiel das Los auf des Königs Tochter Cleolinde. St. Georg gelobte, dass sie nicht sterben sollte.

Er zog also los und griff den Drachen, der in einem nahe gelegenen Moor hauste, an und tötete ihn. Das Land ist nach der Drachentötung befreit, worauf sich 15.000 Bürger taufen ließen.
Von römischen Christenverfolgern wurde Georg im Jahre 305 festgenommen und trotz zahlreicher Folterungen trug er keine Verletzungen davon. Dies beeindruckte die Gemahlin des Kaisers derart, dass auch sie sich taufen ließ. Daraufhin wurde sie mit Georg zusammen vor den Toren der Stadt enthauptet.
Die Taufe ist lt. Hubertus Halbfas (katholischer Theologe) das inhaltliche Ziel der Legende und der Drachenkampf soll den mutigen Kampf gegen das Böse darstellen.
St. Georg war der einzige Ritter unter den Heiligen. Für Baden Powell waren Ritterlichkeit und Treue zu Gott wichtige Charaktereigenschaften, darum wählte er den heiligen St. Georg zum Schutzpatronen aller Pfadfinder. |
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