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...The Village - Das Dorf
Pfingstlager 2008 in Maria Laach
Knapp 30 Mitglieder vom Stamm Lubentius erlebten ein sonniges Pfingstlager in Maria Laach.
Hierbei wurden neben den üblichen Erfahrungen wie Zelte aufbauen und Feuermachen noch ganz besondere Erlebnisse vermittelt. Unter dem Thema The Village- Das Dorf- ging es darum sich in die Zeit vom Mittelalter zurück zu versetzen.
Es wurden Schwerter aus Rohrverkleidungen gebaut und die Kinder erlernten Techniken im Schwertkampf; Kreuze aus Scoubidoobänder wurden in mühevoller Handarbeit hergestellt; ein selbstgebauter Glockenturm lud als Versammlungsplatz ein; im Scriptorium wurden Bimssteine mit den Anfangsinitialien bearbeitet; Brot frisch über dem Feuer zubereitet und der Höhepunkt in den Workshops stellte sicherlich das Ausnehmen von frisch gefangenen Karpfen dar. Es war ein Erlebnis zwischen Faszination und Ekel. Wann hat man schon mal die Gelegenheit zu sehen wie ein Fisch von innen aussieht, wie sich seine Haut anfühlt oder wie die weich die Kiemen innen sind. Die Fische wurden im Feuer gedünstet und anschließend sorgsam filetiert und gegessen.
Im Geländespiel rund um den Laacher See mussten in Kleingruppen Aufgaben bewältigt werden, die unter anderem Wassertragen über eine Hindernisstrecke, Sackaschlagen auf dem Baumstamm, Bogenschießen und Feuermachen mit einem Feuerstein beinhalteten.
Jede Kleingruppe musste dann noch unterwegs eine vorgegebene Sage in ein Rollenspiel umsetzen, welche abends nach einem ausgiebigen Grillen den anderen vorgetragen wurden. So lernten die Pfadfinder unter anderem etwas über die Andernacher Bäckerjungen, den hl. Lubentius, die legende vom Laacher See und wie die Marksburg zu ihrem Namen kam.
Die Siegermannschaft erhielt den begehrten Pokal mit einem selbstgemachten alkoholfreien Cocktail.
Natürlich gab es auch einen Lagergottesdienst, in dem wieder einmal alle Teilnehmer miteinbezogen wurden. Zur Erinnerung daran erhielt jeder eine Holzscheibe mit seinem Namen und einem aufgemalten Fisch.
Dank des supertollen Wetters konnten die Zelte trocken abgebaut werden. In der gemeinsamen Reflexion wurde deutlich, dies war ein sehr entspannendes Lager, das trotzdem viele Möglichkeit bot Gemeinschaft zu erleben und neue wertvolle Erfahrungen zu machen. |
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