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Stamm Lubentius wandelt durch das Stargate

 


Über 30 Mitglieder des Stammes Lubentius verbrachten während der ersten Sommerferienwoche erlebnisreiche Tage im Pfadfinderdorf Zellhof in Österreich.

Wie jedes Lager war der erste Anreisetag mit dem Zeltaufbau und der Erkundung des Lagerplatzes gekennzeichnet.

Vom Zellhofteam wurden wir in die Themen „Mülltrennung“ „Baderegeln am See“ und „Reinigung der Toiletten und Duschen“ eingewiesen . Da wir die ersten Tage die Einzigen auf dem Platz waren, bekamen wir von dem super freundlichen Zellhofteam eine Rundumbetreuung, welches sich durch die Einstellung „geht nicht gibt es nicht“ sichtbar machte.

Das Thema des Lagers war „Stargate- mit dem Tor zu anderen Welten“ und wurde zunächst durch den Bau eines solchen Tores für alle begreifbar. Von nun an ging es jeden Tag in eine andere abenteuerliche Welt. Gleich am ersten Tag machten sich einige daran, einen eigene Backes zu bauen, der dann später für Pizza und Brote für den Gottesdienst genutzt wurde.

In der Waterworld gab es bei strahlendem Wetter eine Kanutour mit Zwischenstopp in einem Seebad, zudem das Küchenteam einen eigenen Cateringservice anbot.

Nach den „24 Stunden der Stufen“ konnten die einzelnen Altersstufen von unterschiedlichsten Erfahrungen berichten, wie z.B. die kostenlose Einladung eines Restaurants zu Pasta bis zum Anwinken, einen Sonnenuntergang auf der höchsten Erhebung des Umkreises erleben oder die Übernachtung bei einem Bauern in seiner Scheune.

Noch voll von diesen Eindrücken hieß es gleich abends „Tag der offenen Kochtöpfe“. Mittlerweile waren drei Gruppen am Platz und man brachte sein Abendessen auf den „Marktplatz“, wo jeder die Gelegenheit hatte bei einem anderen Stamm etwas zu probieren. Die Auswahl zwischen Nudeln mit Hackfleisch- und Tomatensoße, Paella, Folienkartoffeln, Kartoffelsalat, Mousse au Chocolat stellte für manch einen eine echte Herausforderung dar.

Lecker, auf allen Ebenen.

Für den nächsten Tag war ein Ausflug nach Salzburg mit einem entsprechenden Stadtspiel geplant. Doch dank des schlechten Wetters -es schüttetet in Strömen- wurde noch während der Busfahrt schnell ein Plan B entwickelt, der da lautete: „Besuch im Haus der Natur“, welches für alle eine gute und interessante Entscheidung gewesen war. Kulinarisch wurde dieser Tag mit einem Schnitzel Wiener Art mit Kartoffelsalat abgerundet, welches das dreiköpfige Küchenteam geschmackvoll anrichtete.

Von den Wetterkapriolen, es gab fast alles außer Schnee, gehörte auch eine Sturmwarnung dazu, die uns gerade mal knapp 30 Minuten Zeit ließ, um die Zelte und den Platz windfest zu machen. Aber außer einer kaputten Thermoskanne waren keine Schäden zu beklagen.

Das Stargate brachte die Pfadfinder auch zurück zu B.P.s Erben, wo die traditionellen Pfadfindertechniken wie z.B. theoretische und praktische Anwendung von Knoten, Lagerbauten, Feuerarten und Wegzeichen gezeigt wurden.

Vom Wetter unbeeindruckt stand abends der bunte Abend auf dem Programm, zu dem jede Gruppe etwas beitrug. Sogar das Zellhofteam ließ es sich nicht nehmen den Song von der Biotonne zum Besten zu geben.

Doch noch nicht genug der Highlights. Eine amerikanische Pfadfindergruppe, bestehend nur aus Mädchen, lud sich bei uns ein und es gab Stockbrot für alle, welches die Amerikaner gar nicht kannten. Irgendwie verständigte man sich mit Händen und Füßen und manch einer tauschte Abzeichen, was das Zeug hielt.

Den Anfang des Abschlussabends bildete der Gottesdienst, der wie die Morgenrunde zu einem normalen Zeltlager natürlich immer dazu gehört. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Ernsthaftigkeit die Kinder und Jugendlichen an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Danach gab es ein großes Grillen in der Jurte, zu dem das Zellhofteam sich eingeladen hatte.

Mit viel Wehmut, noch mehr Erlebnissen, neu geknüpfte Freundschaften und der Gewissheit einen guten Eindruck und sonst nichts zurück gelassen zu haben, ging es dann nach 9 Tagen wieder nach Hause, um dort die restlichen Ferienwochen auch noch positiv verbringen zu können.

 
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... Pfadfinder auf "Weltreise“



Für knapp 80 Pfadfinder aus Niederlahnstein und Eitelborn ging es vom 11.07.-18.07.2009 für 8 Tage zum Zelten nach Homberg/Ohm.


Unter dem Motto „In 8 Tagen um die Welt“ reisten die Pfadis in sieben verschiedene Länder. Von Australien über Grönland bis hin nach Japan konnten die Kinder auf verschiedenste Weise die Länder kennen lernen.


Direkt zu Beginn des Lagers bekamen die Pfadfinder Besuch vom ARD Morgenmagazin. Das fünfzehnköpfige Fernsehteam filmte drei Beiträge rund um das Lagerleben. Frühstück zubereiten, Stockbrot backen, Lagerfeuerromantik – all das konnten die Fernsehzuschauer live miterleben. Die Kinder wurden interviewt und konnten auch viele Eindrücke hinter der Kamera sammeln.


Am Folgetag ging es dann auf den lang erwarteten Hike. Mit nur einem Euro in der Tasche hieß es, 24 Stunden außerhalb des Lagerplatzes zu „überleben“. In den einzelnen Stufen machten sie sich zu diesem Abenteuer auf, und selbst die Jüngsten meisterten diese Tour mit großer Begeisterung.


Zum Abschluss der Weltreise feierten alle gemeinsam einen bunten Abend. Dieses, durch die Kinder gestaltete, Fest rundete die 8 Tage gelungen ab.


Die Kinder und Leiter sind mit vielen Eindrücken wieder in Lahnstein und Eitelborn angekommen und werden sich noch lange an das Erlebte erinnern.

 

Alle Bilder findest du hier!

 


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